In dieser Episode des onkologischen Faktenchecks befassen wir uns erneut mit einer seltenen Erkankung: dem Sarkom. Da es hierbei über 100 Subtypen gibt, haben wir uns die retroperitonealen Liposarkome herausgesucht und bringen auch Diagnostik, Therapie und Kontroversen dieser seltenen aber wichtigen Erkrankung näher.
Was passiert, wenn du ein Schreiben eines Rechtsanwaltes oder der Staartsanwaltschaft bekommst und mit dem Vorwurf eines Behandlungsfehlers konfrontiert wirst? Wer oder was hilft dann weiter? Fragen, die wir mit den Justitiar des BDC, Dr. Heberer, besprechen. Schon ein Tipp vorab - erst einmal die Ruhe bewahren!
Hier gibt es Infos zum Versicherungsschutz als BDC-Mitglied!
100 Folgen, unzählige Gespräche und kein bisschen leiser: in unserer Jubiläumsfolge sind alle Moderatorinnen und Moderatoren am Mikro und blicken mit Augenzwinkern auf Highlights und Lieblingsmomente zurück. Wir ziehen einen ehrliches Fazit aus 100 Folgen Surgeon Talk und schauen nach vorn - mit frischen Ideen und der gleichen Neugier wie in Folge 1.
Eustress – Distress in der Chirurgie: Wo endet guter Stress? Wo beginnt Überforderung? In dieser Folge sprechen wir darüber, wie sich Stress unterscheiden lässt, welche individuellen und strukturellen Faktoren dabei eine Rolle spielen und warum die Grenze zwischen Motivation und Überforderung oft fließend ist. Wir beleuchten typische Stressoren im chirurgischen Alltag, persönliche Warnsignale sowie Strategien, um nachhaltig leistungsfähig zu bleiben. Ein ehrlicher Blick auf Verantwortung und Resilienz in der Chirurgie – und darauf, wie ein gesunder Umgang mit Stress gelingen kann.
Literatur:
Association Between Surgeon Stress and Major Surgical Complications
Awtry J., Skinner S., Polazzi S., et al. . JAMA Surg. 2025;160(3):332–340. doi:10.1001/jamasurg.2024.6072
Wider psychische Belastungen – resilientes Arbeiten in der Chirurgie [Against the mental stress-Resilient work in surgery]
Thielmann B., Meyer F., Böckelmann I. Chirurgie (Heidelb). 2024 Feb; 95(2):135-147. German. doi: 10.1007/s00104-023-01977-9. Epub 2023 Nov 21. PMID: 37987763; PMCID: PMC10834595.
Von Tabus zu Taten: Unsere psychische Gesundheit
Dr. Victoria Witt
Lokale und regionale Anlaufstellen für mentale Gesundheit
Viele Unterstützungsangebote sind bewusst niedrigschwellig und vertraulich gehalten.
Hausärztinnen und Hausärzte
Erste Anlaufstelle, auch zur Koordination weiterer Hilfen. Wichtig: Bei akuter Eigen- oder Fremdgefährdung steht die Gefahrenabwehr im Vordergrund, gegebenenfalls unter Einbeziehung von Polizei oder Rettungsdienst.
Betriebsärztlicher Dienst
Fachärztinnen und Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie sowie psychologische Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten
Suchtberatungsstellen
Ambulant, anonym, kostenfrei/kostengünstig
Balintgruppen und ärztliche Supervision
Geschützter Raum zur Reflexion emotional belastender Fälle, zum Beispiel nach Komplikationen, bei Schuldgefühlen oder moralischem Stress
Sozialpsychiatrischer Dienst
Beratung, Krisenhilfe und Unterstützung bei psychosozialen Belastungen
(auch Angehörigenberatung möglich)
Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV)
Regionale PSNV-Netzwerke bieten oft niedrigschwellige Vermittlung von Hilfen für Notfallhelfer (z.B. kurzfristige Termine bei Psychoherapeut*innen aus dem Netzwerk)
Überregionale und internationale Angebote für mentale Gesundheit
Telefon Seelsorge
Telefon 0800 111 0 111
Kostenfrei, anonym, rund um die Uhr erreichbar
Info-Telefon Depression
Telefon 0800 3344533
Beratung, Information und Orientierung
Deutsche Stiftung Depressionshilfe
Informationen, Selbsttests und weiterführende Hilfsangebote
https://www.deutsche-depressionshilfe.de
International Doctors in Alcoholics Anonymous
Selbsthilfeangebot speziell für Ärztinnen und Ärzte
https://www.idaa.org
Institut für Ärztegesundheit
Informationen, Ressourcen, Prävention und Anlaufstelle
http://www.aerztegesundheit.de
Royal College of Surgeons of England
Impulse und Ressourcen zur mentalen Gesundheit für Chirurginnen und Chirurgen
https://www.rcseng.ac.uk/careers-in-surgery/wellbeing/
Initiative Neue Qualität der Arbeit / psyGA
Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz
Tools, Schulungen und Präventionsangebote
www.psyga.info
Unterstützungsangebote speziell für Fachkräfte im Gesundheitswesen
PSU-Helpline – Psychosoziale Unterstützung
Tägliche anonyme und kostenfreie Beratung von 9 bis 21 Uhr
Beratung durch geschulte Kolleginnen und Kollegen (Peers)
Für Ärztinnen und Ärzte, Pflege, Rettungsdienst und weitere Gesundheitsberufe
Gesprächsangebot bei emotionalen Belastungen und akuten Krisen
Online-Selbsttest zur Einschätzung der eigenen psychischen Belastung
www.psu-helpline.de
Blaupause Gesundheit
Initiative zur Förderung psychischer Gesundheit im gesamten Gesundheitswesen
Aufklärungsarbeit, Austauschformate und lokale Präventionsprojekte
Fokus auf Entstigmatisierung und niedrigschwellige Hilfe bereits im Studium und Berufsstart
Netzwerkbasierter Ansatz mit wissenschaftlicher Begleitung
www.blaupause-gesundheit.de
Chirurgische Klischees…. Wir begegnen ihnen immer wieder. Aber was ist eigentlich dran? Und warum machts trotzdem Spaß und Sinn unser Fach zu ergreifen? Julia Rogaczewski, Chirurgie Afficionada und ich unterhalten uns darüber in unserer neuen Folge. Ganz persönlich.
M3-Abschlusstraining "Staatsexamen & Karriere"
Ein Hinweis aus Transparenzgründen: In der Anmoderation dieser Folge wurde auf Wunsch des Interviewgastes eine nachträgliche Kürzung vorgenommen. Wir bitten, den dadurch an einer Stelle entstandenen kleinen logischen Sprung zu entschuldigen.
Klinikum der Universität zu Köln
Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Transplantationschirurgie
Bereichsleitung Sarkomchirurgie
Magen- und Speiseröhrenchirurgie
Kerpener Str. 62
50937 Köln
Akademischer Werdegang
11/2021
Habilitation, Erteilung der Venia legendi im Fach Viszeralchirurgie
10/2016 – 01/2019
Forschungsrotation (‘Gerok-Rotationsstelle’ der medizinischen Fakultät der Universität zu Köln und DFG-geförderte Gerokstelle, KFO286, RP3 H. Kashkar), Labor Prof. Dr. Hamid Kashkar, Exzellenzcluster Cellular Stress Responses in Aging-Associated Diseases (CECAD), Universität zu Köln
2009 – 2014
Dissertation „Einfluss einer antiangiogenen Kombinationstherapie auf stromale Resistenz-mechanismen in einem Tumormodell des Kolorektalen Karzinoms“, Promotion Oktober 2014
Labor Prof. Kashkar, CECAD, und Labor für Antiangiogeneseforschung der Klinik I für Innere Medizin (Leitung: PD Dr. med. Ulrich Hacker, Direktor: Univ.-Prof. Dr. med. Michael Hallek), Uniklinik Köln
2007 - 2013
Studium der Humanmedizin, Universität zu Köln
Klinischer Werdegang
12/2022
Zusatzbezeichnung Spezielle Viszeralchirurgie
08/2022
Oberarzt, Klinik und Poliklinik für Allgemein-, Viszeral-, Tumor und Transplantationschirurgie, Uniklinik Köln (Direktorin: Frau Univ.- Prof. Dr. Christiane Bruns)
07/2022
Bereichsleitung Sarkomchirurgie Klinik und Poliklinik für Allgemein-, Viszeral-, Tumor und Transplantationschirurgie, Uniklinik Köln (Direktorin: Frau Univ.- Prof. Dr. Christiane Bruns)
04/2021
Funktionsoberarzt, Klinik und Poliklinik für Allgemein-, Viszeral-, Tumor und Transplantationschirurgie, Uniklinik Köln (Direktorin: Frau Univ.- Prof. Dr. Christiane Bruns)
12/2020
Facharzt für Viszeralchirurgie
Seit 04/2015
Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Klinik und Poliklinik für Allgemein-, Viszeral-, Tumor und Transplantationschirurgie, Uniklinik Köln (Direktorin: Univ.-Prof. Dr. Christiane Bruns)
09/2013 - 03/2015
Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Universitätsfrauenklinik der Universität zu Köln (Direktor: Univ.-Prof. Dr. med. Peter Mallmann)