Ich hab das Faxen dicke ;-) In der aktuellen Folge befassen wir uns mit Bürokratie, IT und anderen potentiellen Motivationskillern im Krankenhaus…
Das Analkarzinom: Eine seltenere aber hochbrisante Tumorentität, gekennzeichnet durch Unsicherheiten bei Diagnostik und stadiengerechter multimodaler Therapie und der Notwendigkeit klarer Regeln für die Zuständigkeit in der Behandlungsführung unter Beachtung der Lebensqualität der Betroffenen. Wir wollen diese Fragen mit Frau Prof. Kim aus der Chirurgischen Klinik Neuperlach besprechen, sie leitet das erste deutsche Analkrebszentrum und ist aktive Partnerin in der Überarbeitung der Leitlinie zum Analkarzinom.
Vor einer geplanten Operation beginnt die Behandlung oft lange vor dem ersten Schnitt. In dieser Folge sprechen wir über die aktuelle Empfehlung „Präoperative Evaluation erwachsener Patientinnen und Patienten vor elektiven, nicht herz-thoraxchirurgischen Eingriffen“, eine gemeinsame Handlungsempfehlung der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI), der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) und der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM).
Zu Gast ist Prof. Dr. Christian Zöllner, Direktor der Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und Erstautor der Empfehlung. Gemeinsam beleuchten wir die Ziele der präoperativen Evaluation und Prämedikation, die strukturierte Erfassung von Risiken sowie den sinnvollen Einsatz diagnostischer Untersuchungen. Außerdem diskutieren wir die Bedeutung der interdisziplinären Zusammenarbeit für eine sichere perioperative Versorgung.
Die Folge bietet einen praxisnahen Überblick über aktuelle Standards der präoperativen Beurteilung und zeigt, wie eine evidenzbasierte Risikoeinschätzung dazu beitragen kann, Komplikationen zu reduzieren und die Versorgung von Patientinnen und Patienten zu verbessern.
Literaturhinweis:
Knochen gerade, Schraube sitzt – und dann fangen die Probleme auf Station erst an? Frakturversorgung bei geriatrischen Patient:innen ist eben mehr als nur Handwerk. Wir haben den Präsidenten der DGG am Mikrofon und klären, wie man Delir und Co. am Bett im Griff behält.
Literaturhinweise:
Liener, Ulrich C. , et al. "Weißbuch Alterstraumatologie und Orthogeriatrie", DGOU/DGG (2021)
Denkinger, Michael, et al. "Versorgungsmodelle für ältere Menschen an einem Fallbeispiel–Geriatrie als aktiv handelndes Fach." Die Innere Medizin 65.9 (2024): 880-889.
Denninger, Natascha-Elisabeth, et al. "Development of a complex intervention to prevent delirium in older hospitalized patients by optimizing discharge and transfer processes and involving caregivers: a multi-method study." International Journal of Nursing Studies 150 (2024): 104645.
Brefka, Simone, et al. "Comparison of delirium detection tools in acute care: a rapid review." Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie 55.2 (2022): 105-115.
Kocar, Thomas Derya, et al. "SURGE-ahead postoperative delirium prediction: external validation and open-source library." European Geriatric Medicine 16.3 (2025): 851-859.
Buehring, Bjoern, and Uwe Maus. "Alterstraumatologisches Management der Osteoporose." Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie 57.8 (2024): 616-622.
Gosch, M., and C. Kammerlander. "Alterstraumatologie." Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie 50.8 (2017): 697-701.
Nur wenige abdominalchirurgische Notfälle können bei der Dienstmanschaft soviel Stresshormone ausschütten wie ein hämodynamisch instabiler Patient mit Milzruptur. Aber - im Management dieses Bauchtraumas hat sich ein Paradigmenwechsel vollzogen und der wichtigste Grundsatz ist: Ruhe bewahren. Denn die Nachteile einer Splenektomie liegen auf der Hand. Hier ein Update mit dem Viszeralchirurgen Prof. Dr. Florian Gebauer, Helios Universitätsklinikum Wuppertal.
Berufsverband der Deutschen Chirurgie e.V. (BDC)
Luisenstraße 58/59
10117 Berlin
Ab 2019
Geschäftsführung des Berufsverbands der Deutschen Chirurgie e. V. und der BDC Service GmbH
2012
Master of Science im Fach Gesundheitsökonomie, -politik und -management an der London School of Economics
2008-2019
Kassenärztliche Bundesvereinigung, zuletzt als Leiterin der Abteilung für Sektorenübergreifende Qualitätssicherung und Transparenz
2005
Promotion im Graduiertenkolleg Bedarfsgerechte und kostengünstige
Gesundheitsversorgung (TU Berlin) der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit dem
2004-2007
Assistenzärztin in der Kardiologie, Vivantes (Berlin)
2004
Abschluss des Medizinstudiums an der Freien Universität Berlin, Albert- Ludwigs- Universität in Freiburg, Universidad Autónoma de Madrid und Approbation als Ärztin
Medizinische Hochschule Hannover (MHH)
Klinik für Plastische, Ästhetische, Hand- und Wiederherstellungschirurgie
OE 6260
Carl-Neuberg-Str. 1
30625 Hannover
Dr. med. Frederik Schlottmann ist Vertreter des Jungen Forums der DGPRÄC und seit 2025 als Facharzt und Funktionsoberarzt an der Klinik für Plastische, Ästhetische, Hand- und Wiederherstellungschirurgie der Medizinischen Hochschule Hannover tätig. Er studierte Humanmedizin an der Medizinischen Hochschule Hannover und war zuvor als Arzt in Weiterbildung am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein Campus Kiel und an der Medizinischen Hochschule Hannover tätig. Er engagiert sich in mehreren chirurgischen Fachgesellschaften, insbesondere für die Themen Nachwuchsförderung und Weiterbildung, und koordinierte mehrere fachgesellschaftsübergreifende Positionspapiere zu Themen der chirurgischen Weiterbildung. Sein Engagement für den chirurgischen Nachwuchs wurde 2025 mit dem Wolfgang-Müller-Osten Preis der DGCH gewürdigt. Seine klinischen und wissenschaftlichen Schwerpunkte liegen im Bereich der Rekonstruktiven Chirurgie, der Verbrennungsmedizin sowie der Immunmodulation von Hauttransplantaten.