Chirurgische Karriere

Groß und Stark – ohne Kraft keine Chirurgie?

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Über diesen Podcast

Abgedroschen hin, oder her. Immer wieder konfrontieren uns Studierende mit der Frage, ob man als Chirurg:In "groß und stark" sein muss. Wir schaffen im Interview mit einer angehenden Chirurgin und einem erfahrenen Traumachirurgen Klarheit.

Moderator:in

Prof. Dr. med. Benedikt Braun

Interviewpartner:innen

Laura Kalmbach

PD Dr. med. Steven Herath

Podcasts

Aktuelle Berufspolitik

Rechtschutz in der chirurgischen Weiterbildung – must have oder nice to have?

Was passiert, wenn du ein Schreiben eines Rechtsanwaltes oder der Staartsanwaltschaft bekommst und mit dem Vorwurf eines Behandlungsfehlers konfrontiert wirst? Wer oder was hilft dann weiter? Fragen, die wir mit den Justitiar des BDC, Dr. Heberer, besprechen. Schon ein Tipp vorab - erst einmal die Ruhe bewahren!

Hier gibt es Infos zum Versicherungsschutz als BDC-Mitglied!

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Kolibris

100 mal geTALKed!

100 Folgen, unzählige Gespräche und kein bisschen leiser: in unserer Jubiläumsfolge sind alle Moderatorinnen und Moderatoren am Mikro und blicken mit Augenzwinkern auf Highlights und Lieblingsmomente zurück. Wir ziehen einen ehrliches Fazit aus 100 Folgen Surgeon Talk und schauen nach vorn - mit frischen Ideen und der gleichen Neugier wie in Folge 1. 

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Aktuelle Berufspolitik

Kopf-Hand-Arbeit: Psychische Gesundheit in der Chirurgie

Eustress – Distress in der Chirurgie: Wo endet guter Stress? Wo beginnt Überforderung? In dieser Folge sprechen wir darüber, wie sich Stress unterscheiden lässt, welche individuellen und strukturellen Faktoren dabei eine Rolle spielen und warum die Grenze zwischen Motivation und Überforderung oft fließend ist. Wir beleuchten typische Stressoren im chirurgischen Alltag, persönliche Warnsignale sowie Strategien, um nachhaltig leistungsfähig zu bleiben. Ein ehrlicher Blick auf Verantwortung und Resilienz in der Chirurgie – und darauf, wie ein gesunder Umgang mit Stress gelingen kann.

Literatur:
Association Between Surgeon Stress and Major Surgical Complications
Awtry J., Skinner S., Polazzi S., et al. . JAMA Surg. 2025;160(3):332–340. doi:10.1001/jamasurg.2024.6072

Wider psychische Belastungen – resilientes Arbeiten in der Chirurgie [Against the mental stress-Resilient work in surgery]
Thielmann B., Meyer F., Böckelmann I. Chirurgie (Heidelb). 2024 Feb; 95(2):135-147. German. doi: 10.1007/s00104-023-01977-9. Epub 2023 Nov 21. PMID: 37987763; PMCID: PMC10834595.

Von Tabus zu Taten: Unsere psychische Gesundheit
Dr. Victoria Witt

Lokale und regionale Anlaufstellen für mentale Gesundheit
Viele Unterstützungsangebote sind bewusst niedrigschwellig und vertraulich gehalten.

Hausärztinnen und Hausärzte
Erste Anlaufstelle, auch zur Koordination weiterer Hilfen. Wichtig: Bei akuter Eigen- oder Fremdgefährdung steht die Gefahrenabwehr im Vordergrund, gegebenenfalls unter Einbeziehung von Polizei oder Rettungsdienst.

Betriebsärztlicher Dienst

  • Fachärztinnen und Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie sowie psychologische Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten

  • Suchtberatungsstellen
    Ambulant, anonym, kostenfrei/kostengünstig

  • Balintgruppen und ärztliche Supervision
    Geschützter Raum zur Reflexion emotional belastender Fälle, zum Beispiel nach Komplikationen, bei Schuldgefühlen oder moralischem Stress

  • Sozialpsychiatrischer Dienst
    Beratung, Krisenhilfe und Unterstützung bei psychosozialen Belastungen
    (auch Angehörigenberatung möglich)

  • Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV)
    Regionale PSNV-Netzwerke bieten oft niedrigschwellige Vermittlung von Hilfen für Notfallhelfer (z.B. kurzfristige Termine bei Psychoherapeut*innen aus dem Netzwerk)


Überregionale und internationale Angebote für mentale Gesundheit

  • Telefon Seelsorge
    Telefon 0800 111 0 111
    Kostenfrei, anonym, rund um die Uhr erreichbar

  • Info-Telefon Depression
    Telefon 0800 3344533
    Beratung, Information und Orientierung

  • Deutsche Stiftung Depressionshilfe
    Informationen, Selbsttests und weiterführende Hilfsangebote
    https://www.deutsche-depressionshilfe.de

  • International Doctors in Alcoholics Anonymous
    Selbsthilfeangebot speziell für Ärztinnen und Ärzte
    https://www.idaa.org

  • Institut für Ärztegesundheit
    Informationen, Ressourcen, Prävention und Anlaufstelle
    http://www.aerztegesundheit.de

  • Royal College of Surgeons of England
    Impulse und Ressourcen zur mentalen Gesundheit für Chirurginnen und Chirurgen
    https://www.rcseng.ac.uk/careers-in-surgery/wellbeing/

  • Initiative Neue Qualität der Arbeit / psyGA
    Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz
    Tools, Schulungen und Präventionsangebote
    www.psyga.info

Unterstützungsangebote speziell für Fachkräfte im Gesundheitswesen

  • PSU-Helpline – Psychosoziale Unterstützung
    Tägliche anonyme und kostenfreie Beratung von 9 bis 21 Uhr
    Beratung durch geschulte Kolleginnen und Kollegen (Peers)
    Für Ärztinnen und Ärzte, Pflege, Rettungsdienst und weitere Gesundheitsberufe
    Gesprächsangebot bei emotionalen Belastungen und akuten Krisen
    Online-Selbsttest zur Einschätzung der eigenen psychischen Belastung
    www.psu-helpline.de

  • Blaupause Gesundheit
    Initiative zur Förderung psychischer Gesundheit im gesamten Gesundheitswesen
    Aufklärungsarbeit, Austauschformate und lokale Präventionsprojekte
    Fokus auf Entstigmatisierung und niedrigschwellige Hilfe bereits im Studium und Berufsstart
    Netzwerkbasierter Ansatz mit wissenschaftlicher Begleitung
    www.blaupause-gesundheit.de

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Chirurgische Karriere

Say it ain't so - chirurgische Klischees

Chirurgische Klischees…. Wir begegnen ihnen immer wieder. Aber was ist eigentlich dran? Und warum machts trotzdem Spaß und Sinn unser Fach zu ergreifen? Julia Rogaczewski, Chirurgie Afficionada und ich unterhalten uns darüber in unserer neuen Folge. Ganz persönlich. 

Nur Mut! Chirurg:in werden

M3-Abschlusstraining "Staatsexamen & Karriere"

Die Chirurginnen e.V.

Ein Hinweis aus Transparenzgründen: In der Anmoderation dieser Folge wurde auf Wunsch des Interviewgastes eine nachträgliche Kürzung vorgenommen. Wir bitten, den dadurch an einer Stelle entstandenen kleinen logischen Sprung zu entschuldigen.

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Ausbildung

Seit 10/2015
Eberhard-Karls-Universität Tübingen
Studium der Humanmedizin

10/2014 - 07/2015
Eberhard-Karls-Universität Tübingen
2 Semester Bachelor of Science in International Business Administration

09/2005 – 06/2013
Abitur
Maria von Linden-Gymnasium, Calw-Stammheim

Praxiserfahrung

2021 - 2022
Praktisches Jahr Kantonsspital Münsterlingen (Innere Medizin)
Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Tübingen (Wahlfach Hand-, Plastische, Rekonstruktive und Verbrennungschirurgie sowie Unfallchirurgie)
Universitätsklinikum Tübingen (Kinderchirurgie und Kinderurologie)

2016 - 2021
Studentische Hilfskraft
OP-Assistenz in der Klinik im Kronprinzenbau, 72764 Reutlingen

2018 - 2019
Famulaturen
(Pädiatrie, Zentrale Notaufnahme, Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Hand-, Plastische, Rekonstruktive und Verbrennungschirurgie, Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie)

2017 und 2018
Tutorin
Für den makroskopischen Präparierkurs am Anatomischen Institut Tübingen

10/2013-05/2014
‚Gap Year‘ Work and Travel in Australien

Wissenschaftliche Tätigkeit

2019 - 2021
Doktorandin in der Abteilung für Diagnostische und Interventionelle Radiologie der Universitätsklinik Tübingen
Titel der Promotionsarbeit: ‚Quantitative Charakterisierung von Prostataläsionen mittels multiparametrischer Magnetresonanztomographie‘
Abschluss mit ‚magna cum laude‘

BG Unfallklinik Tübingen
Unfall- u. Wiederherstellungschirurgie
Stv. Klinikdirektor, Leitender Oberarzt und Sektionsleiter Becken-/ Acetabulumchirurgie
Schnarrenbergstr. 95
72076 Tübingen

Beruflicher Werdegang

Seit 09 / 2020
Leitender Oberarzt und stellvertretender Klinikdirektor, sowie
Sektionsleiter Becken- und Acetabulumchirurgie
Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie
BG Klinik Tübingen, Lehrstuhl Unfallchirurgie der Eberhard Karls Universität Tübingen
Direktorin: Prof. Dr. Tina Histing

2021
Habilitation zum Thema Becken- und Acetabulumchirurgie – Aktuelle Entwicklungen und neue Herausforderungen

Seit 01 / 2022
Stellvertretender Leiter der Arbeitsgemeinschaft Becken der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie

07 / 2021
Aufnahme in die Akademie der AO Trauma Deutschland

01 / 2019 – 12 / 2021
Leiter der Arbeitsgemeinschaft Becken der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie

02 / 2018 – 08 / 2020
Verrantwortlicher Oberarzt für Becken- und Acetabulumchirurgie,
Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie,
Universitätsklinikum des Saarlandes, Homburg / Saar,
Direktor: Prof. Dr. Tim Pohlemann

02 / 2018
Zusatzbezeichnung Spezielle Unfallchirurgie

02 / 2017
Zusatzbezeichnung Notfallmedizin

10 / 2016 – 08 / 2020
Oberarzt, Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie,
Universitätsklinikum des Saarlandes, Homburg / Saar,
Direktor: Prof. Dr. Tim Pohlemann

10 / 2015
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie 

07 / 2009 – 09 / 2016
Assistenzarzt, Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie,
Universitätsklinikum des Saarlandes, Homburg / Saar,
Direktor: Prof. Dr. Tim Pohlemann

Studium

 05 / 2009   Approbation als Arzt

 03 / 2005   Ärztliche Vorprüfung

 02 / 2008 – 01 / 2009  Praktisches Jahr, Städtisches Klinikum Neunkirchen / Saar

 10 / 2002 – 05 / 2009  Universität des Saarlandes, medizinische Fakultät Homburg