Wer kennt es nicht? Nach einem zu fettigen Burger mit Pommes und noch mehr Alkohol quält einen spätenstens beim Hinlegen das lästige Sodbrennen und macht die Nacht zum Tag. Für viele Menschen ist Sodbrennen aber ein ständiger Begleiter. Wann sollten die ersten Untersuchungen eingeleitet werden, wie sehen diese aus, welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es und wann muss überhaupt operiert werden? Fragen, die in diesem Podcast von einer wrklichen Expertin auf diesem Gebiet benatwortet werden.
Der primäre Hyperparathyreoidismus ist ein Must, wenn du dich mit der endokrinen Chirurgie beschäftigst. Wie wird die Erkrankung diagnostiziert, welche Bildgebung ist Standard zu Lokalisationsdiagnostik, wann wird operiert und wie sieht die intraoperative Strategie aus? Alles Fragen, die von Dr. Kniazeva, einer spezialisierten endokrinen Chirurgin in diesem Podcast beantwortet werden.
Das Analkarzinom: Eine seltenere aber hochbrisante Tumorentität, gekennzeichnet durch Unsicherheiten bei Diagnostik und stadiengerechter multimodaler Therapie und der Notwendigkeit klarer Regeln für die Zuständigkeit in der Behandlungsführung unter Beachtung der Lebensqualität der Betroffenen. Wir wollen diese Fragen mit Frau Prof. Kim aus der Chirurgischen Klinik Neuperlach besprechen, sie leitet das erste deutsche Analkrebszentrum und ist aktive Partnerin in der Überarbeitung der Leitlinie zum Analkarzinom.
Vor einer geplanten Operation beginnt die Behandlung oft lange vor dem ersten Schnitt. In dieser Folge sprechen wir über die aktuelle Empfehlung „Präoperative Evaluation erwachsener Patientinnen und Patienten vor elektiven, nicht herz-thoraxchirurgischen Eingriffen“, eine gemeinsame Handlungsempfehlung der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI), der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) und der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM).
Zu Gast ist Prof. Dr. Christian Zöllner, Direktor der Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und Erstautor der Empfehlung. Gemeinsam beleuchten wir die Ziele der präoperativen Evaluation und Prämedikation, die strukturierte Erfassung von Risiken sowie den sinnvollen Einsatz diagnostischer Untersuchungen. Außerdem diskutieren wir die Bedeutung der interdisziplinären Zusammenarbeit für eine sichere perioperative Versorgung.
Die Folge bietet einen praxisnahen Überblick über aktuelle Standards der präoperativen Beurteilung und zeigt, wie eine evidenzbasierte Risikoeinschätzung dazu beitragen kann, Komplikationen zu reduzieren und die Versorgung von Patientinnen und Patienten zu verbessern.
Literaturhinweis:
Knochen gerade, Schraube sitzt – und dann fangen die Probleme auf Station erst an? Frakturversorgung bei geriatrischen Patient:innen ist eben mehr als nur Handwerk. Wir haben den Präsidenten der DGG am Mikrofon und klären, wie man Delir und Co. am Bett im Griff behält.
Literaturhinweise:
Liener, Ulrich C. , et al. "Weißbuch Alterstraumatologie und Orthogeriatrie", DGOU/DGG (2021)
Denkinger, Michael, et al. "Versorgungsmodelle für ältere Menschen an einem Fallbeispiel–Geriatrie als aktiv handelndes Fach." Die Innere Medizin 65.9 (2024): 880-889.
Denninger, Natascha-Elisabeth, et al. "Development of a complex intervention to prevent delirium in older hospitalized patients by optimizing discharge and transfer processes and involving caregivers: a multi-method study." International Journal of Nursing Studies 150 (2024): 104645.
Brefka, Simone, et al. "Comparison of delirium detection tools in acute care: a rapid review." Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie 55.2 (2022): 105-115.
Kocar, Thomas Derya, et al. "SURGE-ahead postoperative delirium prediction: external validation and open-source library." European Geriatric Medicine 16.3 (2025): 851-859.
Buehring, Bjoern, and Uwe Maus. "Alterstraumatologisches Management der Osteoporose." Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie 57.8 (2024): 616-622.
Gosch, M., and C. Kammerlander. "Alterstraumatologie." Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie 50.8 (2017): 697-701.
Evangelisches Krankenhaus Kalk gGmbH
Klinik für funktionelle OGI Chirurgie / Refluxzentrum
Buchforststr. 2
51103 Köln
Beruflicher Werdegang
Seit 01/2023
leitet sie mit ihrem Team die Klinik für funktionelle OGI-Chirurgie am Evangelischen Krankenhaus Köln Kalk
2020
Ärztliche Leitung der chirurgischen AG „Leitlinien für gastroösophageale Refluxerkrankung“
2018
FamSurg Preis – Auszeichnung für erfolgreiche Chirurginnen bei Vereinbarkeit von Familie und Beruf
2018
Leitung Studienärztin
12/2016
Ernennung zur außerplanmäßigen Professorin der Universität zu Köln
8/2015
Leitung des Gastrolabors zur Diagnostik und Therapie der benignen Ösophagus- und Magenerkrankungen
Seit 11/2011
Oberärztin der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Tumorchirurgie der Universität zu Köln, Direktor: Univ. Prof. Dr. A.H. Hölscher
12/2010 – 11/2011
Elternzeit für Tochter Milla
7/2008 – 11/2010
Assistenzärztin an der Klinik und Poliklinik für Allgemein-, Viszeral und Tumorchirurgie der Universität zu Köln, Direktor: Univ. Prof. Dr. A.H. Hölscher
10/2008 – 8/2009
Elternzeit für Sohn Moritz
8/2006 – 6/2008
Research Fellowship, Department of Surgery, University of Southern California, Keck School of Medicine, Los Angeles, Director: Dr. Tom R. DeMeester
6/2005 – 6/2006
Assistenzärztin in der Abteilung für Unfallchirurgie, St. Katharinen Hospital Frechen, Chefarzt: Dr. K. Tsironis
8/2000 – 6/2005
Ärztin im Praktikum und Assistenzärztin an der Klinik und Poliklinik für Viszeral und Gefäßchirurgie der Universität zu Köln, Direktor: Univ. Prof. Dr. A.H. Hölscher
1993- 2000
Studium der Medizin an der Philipps-Universität Marburg und Oregon Health Science University, Portland, OR, USA
1993
Abitur am Kaiserin- Auguste Viktoria Gymnasium, Celle
Habilitation
10/2010
Erteilung der Venia legendi für das Fach Chirurgie, Universität zu Köln Thema: Tumorbiologie und klinische Charakteristika des Adenokarzinoms des Ösophagus
Promotion
08/2005
Dissertation an der Universität zu Köln Thema: Vergleich der laparoskopischen Fundoplikatio mit der endoskopischen Gastroplikatio (Endocinch) bei der Behandlung der gastroösophagealen Refluxerkrankung