Wir beginnen eine neue Themenreihe - die seltenen Erkrankungen in der Chirurgie. Wir sprechen mit unserem Gast über die Neurofibromatose, wie man sie erkennt, wie man sie abklärt und vor allem was ich als Chirurg:in wissen und beachten muss.
Einen Vortrag auf einem chirurgischen Kongress zum ersten Mal zu halten, kann einschüchternd sein: erfahrene Kolleg:innen im Publikum, komplexe Themen und die eigene Aufregung im Nacken. In dieser Folge sprechen wir darüber, wie es ist, diesen Schritt zu gehen, wie man sich gut vorbereitet und was dabei hilft, die Nervosität in den Griff zu bekommen. Außerdem teilen wir Tipps für Struktur, Präsentation und den Umgang mit Fragen – und warum genau diese Erfahrung so wertvoll für die spätere Laufbahn ist.
Nach über 40 Jahren Chirurgie und 20 Jahren als Direktor der Chirurgischen Klinik des Universitätsklinikum Augsburg verläßt Prof. Matthias Anthuber diese Bühne. Neben seiner Tätigkeit als Chirurg und Klinikmanager hatte die Aus- und Weiterbildung des chirugischen Nachwuchs für ihn immer höchste Priorität. Grund genug hier einmal nachzufragen, was sein Konzept so erfolgreich gemacht hat und was wir für die Zukunft lernen können.
Wir besprechen unsere nächste seltene Erkrankung: der GIST! Obwohl diese Erkrankung per Definitionen selten ist, kommt sie einem doch recht häufig unter. Mit meinem Gast spreche ich über Diagnostik und Therapie, Fallstricke und ein paar chirurgische Tricks.
Die Achalasie ist scheinbar einfach zu diagnostizieren ... wenn man dran denkt ... und wird deshalb genauso oft übersehen bzw. recht spät entdeckt. Wir wollen ein bißchen aufklären: Frau Prof. Leers ist eine "der Institutionen" in Deutschland zu dem Thema, sowohl inhaltlich als auch mit ihrem Refluxzentrum. Wir besprechen, wie die Diagnostik funktioniert und wer dann wann und wie therapiert wird. Viel Spaß beim Zuhören.
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)
Kopf- und Neurozentrum
Klinik und Poliklinik für Neurologie
W34, EG
Martinistraße 52
20246 Hamburg
Said Farschtschi hat an der Ludwigs-Maximilian-Universität und Technischen Universität München Medizin studiert, wurde 2011 approbiert und hat am Deutschen Herzzentrum München (Experimentelle Kardiologie) promoviert. Zwischen 2012 und 2019 absolvierte er die Facharztausbildung für das Fach Neurologie am Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf. Seit 2012 forscht er im Bereich der Phakomatosen zu neurogenetischen und neurophysiologischen Fragen bei der NF1, NF2 und Schwannomatose. Seit 2017 ist er Vorsitzender des Bundesverbandes Neurofibromatose, der sich seit über 30 Jahren für die Verbesserung der medizinischen und psychosozialen Versorgung von Menschen mit NF einsetzt und Forschungsvorhaben unterstützt. 2022 übernahm er die Leitung des Forschungsbereichs Phakomatosen sowie die ärztliche Leitung der Sektion Phakomatosen mit Neurofibromatose Ambulanz und Tagesklinik am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Zudem ist er einer der Leiter des europäischen Referenznetzwerkes für seltene Tumorprädispositionssyndrome (ERN GENTURIS).