Wissenschaft­liche Publikationen

Frauen in der Chirurgie haben eine höhere Infertilitätsrate

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Über diesen Podcast

In JAMA Surgery wurden 2021 die Ergebnisse einer amerikanischen Umfrage publiziert, die der Frage nachging, ob Chirurginnen ein erhöhtes Risiko für eine Infertilität und Schwangerschaftskomplikationen haben. Chirurginnen werden zu einem späteren Zeitpunkt schwanger, machen häufiger von Methoden der Reproduktionsmedizin Gebrauch, haben häufiger Fehlgeburten und mehr Komplikationen während der Schwangerschaft. Sind die Ergebnisse auf das deutsche Gesundheitssystem übertragbar?

Rangel EL, et al.. Incidence of Infertility and Pregnancy Complications in US Female Surgeons. JAMA Surg. 2021;156(10):905-915.

Moderator:in

Prof. Dr. med. Wolfgang Schröder

Interviewpartner:in

Prof. (apl.) Dr. med. Katja Schlosser

Podcasts

Aktuelle Berufspolitik

Rechtschutz in der chirurgischen Weiterbildung – must have oder nice to have?

Was passiert, wenn du ein Schreiben eines Rechtsanwaltes oder der Staartsanwaltschaft bekommst und mit dem Vorwurf eines Behandlungsfehlers konfrontiert wirst? Wer oder was hilft dann weiter? Fragen, die wir mit den Justitiar des BDC, Dr. Heberer, besprechen. Schon ein Tipp vorab - erst einmal die Ruhe bewahren!

Hier gibt es Infos zum Versicherungsschutz als BDC-Mitglied!

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Kolibris

100 mal geTALKed!

100 Folgen, unzählige Gespräche und kein bisschen leiser: in unserer Jubiläumsfolge sind alle Moderatorinnen und Moderatoren am Mikro und blicken mit Augenzwinkern auf Highlights und Lieblingsmomente zurück. Wir ziehen einen ehrliches Fazit aus 100 Folgen Surgeon Talk und schauen nach vorn - mit frischen Ideen und der gleichen Neugier wie in Folge 1. 

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Aktuelle Berufspolitik

Kopf-Hand-Arbeit: Psychische Gesundheit in der Chirurgie

Eustress – Distress in der Chirurgie: Wo endet guter Stress? Wo beginnt Überforderung? In dieser Folge sprechen wir darüber, wie sich Stress unterscheiden lässt, welche individuellen und strukturellen Faktoren dabei eine Rolle spielen und warum die Grenze zwischen Motivation und Überforderung oft fließend ist. Wir beleuchten typische Stressoren im chirurgischen Alltag, persönliche Warnsignale sowie Strategien, um nachhaltig leistungsfähig zu bleiben. Ein ehrlicher Blick auf Verantwortung und Resilienz in der Chirurgie – und darauf, wie ein gesunder Umgang mit Stress gelingen kann.

Literatur:
Association Between Surgeon Stress and Major Surgical Complications
Awtry J., Skinner S., Polazzi S., et al. . JAMA Surg. 2025;160(3):332–340. doi:10.1001/jamasurg.2024.6072

Wider psychische Belastungen – resilientes Arbeiten in der Chirurgie [Against the mental stress-Resilient work in surgery]
Thielmann B., Meyer F., Böckelmann I. Chirurgie (Heidelb). 2024 Feb; 95(2):135-147. German. doi: 10.1007/s00104-023-01977-9. Epub 2023 Nov 21. PMID: 37987763; PMCID: PMC10834595.

Von Tabus zu Taten: Unsere psychische Gesundheit
Dr. Victoria Witt

Lokale und regionale Anlaufstellen für mentale Gesundheit
Viele Unterstützungsangebote sind bewusst niedrigschwellig und vertraulich gehalten.

Hausärztinnen und Hausärzte
Erste Anlaufstelle, auch zur Koordination weiterer Hilfen. Wichtig: Bei akuter Eigen- oder Fremdgefährdung steht die Gefahrenabwehr im Vordergrund, gegebenenfalls unter Einbeziehung von Polizei oder Rettungsdienst.

Betriebsärztlicher Dienst

  • Fachärztinnen und Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie sowie psychologische Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten

  • Suchtberatungsstellen
    Ambulant, anonym, kostenfrei/kostengünstig

  • Balintgruppen und ärztliche Supervision
    Geschützter Raum zur Reflexion emotional belastender Fälle, zum Beispiel nach Komplikationen, bei Schuldgefühlen oder moralischem Stress

  • Sozialpsychiatrischer Dienst
    Beratung, Krisenhilfe und Unterstützung bei psychosozialen Belastungen
    (auch Angehörigenberatung möglich)

  • Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV)
    Regionale PSNV-Netzwerke bieten oft niedrigschwellige Vermittlung von Hilfen für Notfallhelfer (z.B. kurzfristige Termine bei Psychoherapeut*innen aus dem Netzwerk)


Überregionale und internationale Angebote für mentale Gesundheit

  • Telefon Seelsorge
    Telefon 0800 111 0 111
    Kostenfrei, anonym, rund um die Uhr erreichbar

  • Info-Telefon Depression
    Telefon 0800 3344533
    Beratung, Information und Orientierung

  • Deutsche Stiftung Depressionshilfe
    Informationen, Selbsttests und weiterführende Hilfsangebote
    https://www.deutsche-depressionshilfe.de

  • International Doctors in Alcoholics Anonymous
    Selbsthilfeangebot speziell für Ärztinnen und Ärzte
    https://www.idaa.org

  • Institut für Ärztegesundheit
    Informationen, Ressourcen, Prävention und Anlaufstelle
    http://www.aerztegesundheit.de

  • Royal College of Surgeons of England
    Impulse und Ressourcen zur mentalen Gesundheit für Chirurginnen und Chirurgen
    https://www.rcseng.ac.uk/careers-in-surgery/wellbeing/

  • Initiative Neue Qualität der Arbeit / psyGA
    Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz
    Tools, Schulungen und Präventionsangebote
    www.psyga.info

Unterstützungsangebote speziell für Fachkräfte im Gesundheitswesen

  • PSU-Helpline – Psychosoziale Unterstützung
    Tägliche anonyme und kostenfreie Beratung von 9 bis 21 Uhr
    Beratung durch geschulte Kolleginnen und Kollegen (Peers)
    Für Ärztinnen und Ärzte, Pflege, Rettungsdienst und weitere Gesundheitsberufe
    Gesprächsangebot bei emotionalen Belastungen und akuten Krisen
    Online-Selbsttest zur Einschätzung der eigenen psychischen Belastung
    www.psu-helpline.de

  • Blaupause Gesundheit
    Initiative zur Förderung psychischer Gesundheit im gesamten Gesundheitswesen
    Aufklärungsarbeit, Austauschformate und lokale Präventionsprojekte
    Fokus auf Entstigmatisierung und niedrigschwellige Hilfe bereits im Studium und Berufsstart
    Netzwerkbasierter Ansatz mit wissenschaftlicher Begleitung
    www.blaupause-gesundheit.de

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Chirurgische Karriere

Say it ain't so - chirurgische Klischees

Chirurgische Klischees…. Wir begegnen ihnen immer wieder. Aber was ist eigentlich dran? Und warum machts trotzdem Spaß und Sinn unser Fach zu ergreifen? Julia Rogaczewski, Chirurgie Afficionada und ich unterhalten uns darüber in unserer neuen Folge. Ganz persönlich. 

Nur Mut! Chirurg:in werden

M3-Abschlusstraining "Staatsexamen & Karriere"

Die Chirurginnen e.V.

Ein Hinweis aus Transparenzgründen: In der Anmoderation dieser Folge wurde auf Wunsch des Interviewgastes eine nachträgliche Kürzung vorgenommen. Wir bitten, den dadurch an einer Stelle entstandenen kleinen logischen Sprung zu entschuldigen.

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Agaplesion Ev. Krankenhaus
Mittelhessen gGmbH
Allgemein- und Viszeralchirurgie
Paul-Zipp-Str. 171
35398 Gießen

Berufserfahrung

Seit dem 01.07.2016                 
Chefärztin der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie des Agaplesion Evangelischen Krankenhauses Mittelhessen, Gießen

01.08.2013 - 31.06.2016
Sektionsleitung Gefäß- und Endokrine Chirurgie sowie stellvertretende Chefärztin der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie des Agaplesion Evangelischen Krankenhauses Mittelhessen, Gießen

01.04.2008 – 31.07.2013
Oberärztin - Klinik für Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie der Philipps-Universität Marburg (Prof. Dr. M. Rothmund, seit 05/2008 Prof. Dr. D.K. Bartsch)
Schwerpunkte:
·    Gastroenterologische Chirurgie
·    Onkologische Chirurgie
·    Endokrine Chirurgie
·    Gefäßchirurgie

01.08.2006 – 31.12.2008
Nebentätigkeit als Ärztin im hausärztlichen Notdienst in der Notdienstzentrale Biedenkopf

01.01.2003 – 31.03.2008
Assistenzärztin – Klinik für Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie Philipps-Universität Marburg (Prof. Dr. M. Rothmund)

01.10.2001 - 31.12.2002
Assistenzärztin – Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungs-chirurgie der Philipps-Universität Marburg (Prof. Dr. L.Gotzen)

01.11.2000 – 31.01.2001
Postdoctoral Research Fellow, Brown University School of Medicine, Providence, Rhode Island, USA Division of Endocrine Surgery (Dr. John Monchik)

01.07.2000 – 30.09.2001
Assistenzärztin – Klinik für Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie Philipps-Universität Marburg (Prof. Dr. M. Rothmund)

01.07.2000
Approbation (Hessisches Landesprüfungsamt für Heilberufe)

01.01.1999 - 31.06.2000
Ärztin im Praktikum – Klinik für Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie der Philipps-Universität Marburg (Prof. Dr. M. Rothmund)

Qualifikationen

06.06.2012
Fachärztin für Viszeralchirurgie nach der alten WBO 2005 (entspricht dem FA für Viszeralchirurgie und Spezielle Viszeralchirurgie )

24.05.2012
Zusatzqualifikation Endokrine Chirurgie [EBSQ (European Board of Surgery Qualification) - “European Board Certified Endocrine Surgeon”, European Society of Endocrine Surgeons]

2010
Teilnahme am Mentoringprogramm „Management in der Gesundheitswirtschaft für das deutschsprachige Europa“ der B.Braun/Careum-Stiftung

05.10.2009
Fachärztin für Gefäßchirurgie

10.03.2007
Prüfärztin für Klinische Studien (KKS Heidelberg)

31.05.2006
Zusatzbezeichnung Notfallmedizin

05.10.2005
Fachärztin für Chirurgie

13.10.2000
Sachkunde „Laser in der Medizin“