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Fast track - Wer profitiert eigentlich: Arzt, Pflege, Patient, Klinik?

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Über diesen Podcast

Fast track ist ein Synonym für "optimierte Arbeitsweise" in der Chirurgie. Und doch bestehen viel Unklarheiten, was damit gemeint ist: klinischer Pfad, enhanced recovery after surgery (ERAS), optimierter Patientendurchlauf, case management. Erfunden, um zur Senkung der allgemeinen Komplikationen nach operativen Eingriffen beizutragen, bedeutet "fast track" im Wesentlichen: forcierte Mobilisation, früher oraler Kostaufbau und effektive perioperative Schmerztherapie. Wir wollen mit einem der renommiertesten Urheber dieses Konzeptes in der deutschen Chirurgie dessen aktuellen Stellenwert besprechen.

Moderator:in

Prof. Dr. med. Stephan M. Freys

Interviewpartner:in

Prof. Dr. med. Wolfgang Schwenk

Podcasts

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Kleine Drüse, große Wirkung - der primäre HPT

Der primäre Hyperparathyreoidismus ist ein Must, wenn du dich mit der endokrinen Chirurgie beschäftigst. Wie wird die Erkrankung diagnostiziert, welche Bildgebung ist Standard zu Lokalisationsdiagnostik, wann wird operiert und wie sieht die intraoperative Strategie aus? Alles Fragen, die von Dr. Kniazeva, einer spezialisierten endokrinen Chirurgin in diesem Podcast beantwortet werden.

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Faktencheck Onkologische Chirurgie: Analkarzinom

Das Analkarzinom: Eine seltenere aber hochbrisante Tumorentität, gekennzeichnet durch Unsicherheiten bei Diagnostik und stadiengerechter multimodaler Therapie und der Notwendigkeit klarer Regeln für die Zuständigkeit in der Behandlungsführung unter Beachtung der Lebensqualität der Betroffenen. Wir wollen diese Fragen mit Frau Prof. Kim aus der Chirurgischen Klinik Neuperlach besprechen, sie leitet das erste deutsche Analkrebszentrum und ist aktive Partnerin in der Überarbeitung der Leitlinie zum Analkarzinom.

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Präoperative Evaluation vor elektiven Eingriffen: Wie Risiken richtig eingeschätzt werden

Vor einer geplanten Operation beginnt die Behandlung oft lange vor dem ersten Schnitt. In dieser Folge sprechen wir über die aktuelle Empfehlung „Präoperative Evaluation erwachsener Patientinnen und Patienten vor elektiven, nicht herz-thoraxchirurgischen Eingriffen“, eine gemeinsame Handlungsempfehlung der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI), der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) und der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM).
Zu Gast ist Prof. Dr. Christian Zöllner, Direktor der Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und Erstautor der Empfehlung. Gemeinsam beleuchten wir die Ziele der präoperativen Evaluation und Prämedikation, die strukturierte Erfassung von Risiken sowie den sinnvollen Einsatz diagnostischer Untersuchungen. Außerdem diskutieren wir die Bedeutung der interdisziplinären Zusammenarbeit für eine sichere perioperative Versorgung.
Die Folge bietet einen praxisnahen Überblick über aktuelle Standards der präoperativen Beurteilung und zeigt, wie eine evidenzbasierte Risikoeinschätzung dazu beitragen kann, Komplikationen zu reduzieren und die Versorgung von Patientinnen und Patienten zu verbessern.

Literaturhinweis:

Zöllner C; Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin; Deutsche Gesellschaft für Chirurgie; Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin. Präoperative Evaluation erwachsener Patientinnen und Patienten vor elektiven, nicht herz-thoraxchirurgischen Eingriffen : Eine gemeinsame Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin, der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie und der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin [Preoperative evaluation of adult patients before elective, non-cardiothoracic surgery : A joint recommendation of the German Society for Anesthesiology and Intensive Care Medicine, the German Society for Surgery and the German Society for Internal Medicine]. Anaesthesiologie. 2024 May;73(5):294-323. German. doi: 10.1007/s00101-024-01408-2. Epub 2024 May 3. PMID: 38700730; PMCID: PMC11076399.

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Fragile … Orthogeriatrisches Co-Management

Knochen gerade, Schraube sitzt – und dann fangen die Probleme auf Station erst an? Frakturversorgung bei geriatrischen Patient:innen ist eben mehr als nur Handwerk. Wir haben den Präsidenten der DGG am Mikrofon und klären, wie man Delir und Co. am Bett im Griff behält.

Literaturhinweise:

Liener, Ulrich C. , et al. "Weißbuch Alterstraumatologie und Orthogeriatrie", DGOU/DGG (2021)

Denkinger, Michael, et al. "Versorgungsmodelle für ältere Menschen an einem Fallbeispiel–Geriatrie als aktiv handelndes Fach." Die Innere Medizin 65.9 (2024): 880-889.

Denninger, Natascha-Elisabeth, et al. "Development of a complex intervention to prevent delirium in older hospitalized patients by optimizing discharge and transfer processes and involving caregivers: a multi-method study." International Journal of Nursing Studies 150 (2024): 104645.

Brefka, Simone, et al. "Comparison of delirium detection tools in acute care: a rapid review." Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie 55.2 (2022): 105-115.

Kocar, Thomas Derya, et al. "SURGE-ahead postoperative delirium prediction: external validation and open-source library." European Geriatric Medicine 16.3 (2025): 851-859.

Buehring, Bjoern, and Uwe Maus. "Alterstraumatologisches Management der Osteoporose." Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie 57.8 (2024): 616-622.

Gosch, M., and C. Kammerlander. "Alterstraumatologie." Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie 50.8 (2017): 697-701.

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Facharzt für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie
Geburtsdatum       06.10.1963 in Düsseldorf

Studium

1982 – 1989          Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und Baylor College of Medicine, Houston

Beruflicher Werdegang

1989 - 1994           Arzt im Praktikum und Weiterbildungsassisten, Abteilung für Chirurgie, Ma­rien-Ho­spital Düsseldorf (Chef­arzt: Professor Dr. med. W. Stock).

1994 – 1998          Wissenschaftlicher Assistent, Universitätsklinik für Allgemein-, Visceral- Gefäß- und Thoraxchirurgie, Universitätsmedizin Berlin - Charité Campus Mitte (Direktor: Universitäts-Professor Dr. med. J. M. Müller).

1998 – 2002          Oberarzt der Klinik, Universitätsklinik für Allgemein-, Visceral-, Gefäß- und  Thoraxchirurgie, Universitätsmedizin Berlin - Charité Campus Mitte (Direktor: Universitäts-Professor Dr. med. J.M. Müller)

2002 - 2008           Geschäftsführender Oberarzt und stellvertretender Klinikddirektor, Universitätsklinik für Allgemein-, Visceral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie, Universitätsmedizin Berlin - Charité Campus Mitte (Direktor: Universitäts-Professor Dr. med. J.M. Müller)

2009 – 2017          Chefarzt Allgemein- und Viszeralchirurgie – Zentrum für minimalinvasive und onkologische Chirurgie, Asklepios Klinik Altona, Hamburg

2017 - 2021           Chefarzt Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Städtisches Klinikum Solingen gGmbH, Solingen

März 2021             Geschäftsführender Gesellschafter der Gesellschaft für Optimiertes PeriOperatives Management - GOPOM GmbH, Düsseldorf

Vorsitzender der Chirurgischen Arbeitsgemeinschaft für Perioperative Medizin (CAPM) der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie

Fellow of the American College of Surgeons