Menschen ohne festen Wohnsitz kämpfen gegen viele Probleme und sind dabei auch oft gesundheitlich stark angeschlagen. Meine Gäste Dr. Levke Sonntag vom Arztmobil Hamburg und Darja Sadeghi von der StuPoli Hamburg helfen mit ihren Teams ehrenamtlich bei der Versorgung der medizinischen Leiden der Patienten. Sie berichten von den Umständen, den Schwierigkeiten, aber auch von den schönen Seiten ihres Engagements in unserer neuesten Ausgabe.
Was passiert, wenn du ein Schreiben eines Rechtsanwaltes oder der Staartsanwaltschaft bekommst und mit dem Vorwurf eines Behandlungsfehlers konfrontiert wirst? Wer oder was hilft dann weiter? Fragen, die wir mit den Justitiar des BDC, Dr. Heberer, besprechen. Schon ein Tipp vorab - erst einmal die Ruhe bewahren!
Hier gibt es Infos zum Versicherungsschutz als BDC-Mitglied!
100 Folgen, unzählige Gespräche und kein bisschen leiser: in unserer Jubiläumsfolge sind alle Moderatorinnen und Moderatoren am Mikro und blicken mit Augenzwinkern auf Highlights und Lieblingsmomente zurück. Wir ziehen einen ehrliches Fazit aus 100 Folgen Surgeon Talk und schauen nach vorn - mit frischen Ideen und der gleichen Neugier wie in Folge 1.
Eustress – Distress in der Chirurgie: Wo endet guter Stress? Wo beginnt Überforderung? In dieser Folge sprechen wir darüber, wie sich Stress unterscheiden lässt, welche individuellen und strukturellen Faktoren dabei eine Rolle spielen und warum die Grenze zwischen Motivation und Überforderung oft fließend ist. Wir beleuchten typische Stressoren im chirurgischen Alltag, persönliche Warnsignale sowie Strategien, um nachhaltig leistungsfähig zu bleiben. Ein ehrlicher Blick auf Verantwortung und Resilienz in der Chirurgie – und darauf, wie ein gesunder Umgang mit Stress gelingen kann.
Literatur:
Association Between Surgeon Stress and Major Surgical Complications
Awtry J., Skinner S., Polazzi S., et al. . JAMA Surg. 2025;160(3):332–340. doi:10.1001/jamasurg.2024.6072
Wider psychische Belastungen – resilientes Arbeiten in der Chirurgie [Against the mental stress-Resilient work in surgery]
Thielmann B., Meyer F., Böckelmann I. Chirurgie (Heidelb). 2024 Feb; 95(2):135-147. German. doi: 10.1007/s00104-023-01977-9. Epub 2023 Nov 21. PMID: 37987763; PMCID: PMC10834595.
Von Tabus zu Taten: Unsere psychische Gesundheit
Dr. Victoria Witt
Lokale und regionale Anlaufstellen für mentale Gesundheit
Viele Unterstützungsangebote sind bewusst niedrigschwellig und vertraulich gehalten.
Hausärztinnen und Hausärzte
Erste Anlaufstelle, auch zur Koordination weiterer Hilfen. Wichtig: Bei akuter Eigen- oder Fremdgefährdung steht die Gefahrenabwehr im Vordergrund, gegebenenfalls unter Einbeziehung von Polizei oder Rettungsdienst.
Betriebsärztlicher Dienst
Fachärztinnen und Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie sowie psychologische Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten
Suchtberatungsstellen
Ambulant, anonym, kostenfrei/kostengünstig
Balintgruppen und ärztliche Supervision
Geschützter Raum zur Reflexion emotional belastender Fälle, zum Beispiel nach Komplikationen, bei Schuldgefühlen oder moralischem Stress
Sozialpsychiatrischer Dienst
Beratung, Krisenhilfe und Unterstützung bei psychosozialen Belastungen
(auch Angehörigenberatung möglich)
Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV)
Regionale PSNV-Netzwerke bieten oft niedrigschwellige Vermittlung von Hilfen für Notfallhelfer (z.B. kurzfristige Termine bei Psychoherapeut*innen aus dem Netzwerk)
Überregionale und internationale Angebote für mentale Gesundheit
Telefon Seelsorge
Telefon 0800 111 0 111
Kostenfrei, anonym, rund um die Uhr erreichbar
Info-Telefon Depression
Telefon 0800 3344533
Beratung, Information und Orientierung
Deutsche Stiftung Depressionshilfe
Informationen, Selbsttests und weiterführende Hilfsangebote
https://www.deutsche-depressionshilfe.de
International Doctors in Alcoholics Anonymous
Selbsthilfeangebot speziell für Ärztinnen und Ärzte
https://www.idaa.org
Institut für Ärztegesundheit
Informationen, Ressourcen, Prävention und Anlaufstelle
http://www.aerztegesundheit.de
Royal College of Surgeons of England
Impulse und Ressourcen zur mentalen Gesundheit für Chirurginnen und Chirurgen
https://www.rcseng.ac.uk/careers-in-surgery/wellbeing/
Initiative Neue Qualität der Arbeit / psyGA
Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz
Tools, Schulungen und Präventionsangebote
www.psyga.info
Unterstützungsangebote speziell für Fachkräfte im Gesundheitswesen
PSU-Helpline – Psychosoziale Unterstützung
Tägliche anonyme und kostenfreie Beratung von 9 bis 21 Uhr
Beratung durch geschulte Kolleginnen und Kollegen (Peers)
Für Ärztinnen und Ärzte, Pflege, Rettungsdienst und weitere Gesundheitsberufe
Gesprächsangebot bei emotionalen Belastungen und akuten Krisen
Online-Selbsttest zur Einschätzung der eigenen psychischen Belastung
www.psu-helpline.de
Blaupause Gesundheit
Initiative zur Förderung psychischer Gesundheit im gesamten Gesundheitswesen
Aufklärungsarbeit, Austauschformate und lokale Präventionsprojekte
Fokus auf Entstigmatisierung und niedrigschwellige Hilfe bereits im Studium und Berufsstart
Netzwerkbasierter Ansatz mit wissenschaftlicher Begleitung
www.blaupause-gesundheit.de
Chirurgische Klischees…. Wir begegnen ihnen immer wieder. Aber was ist eigentlich dran? Und warum machts trotzdem Spaß und Sinn unser Fach zu ergreifen? Julia Rogaczewski, Chirurgie Afficionada und ich unterhalten uns darüber in unserer neuen Folge. Ganz persönlich.
M3-Abschlusstraining "Staatsexamen & Karriere"
Ein Hinweis aus Transparenzgründen: In der Anmoderation dieser Folge wurde auf Wunsch des Interviewgastes eine nachträgliche Kürzung vorgenommen. Wir bitten, den dadurch an einer Stelle entstandenen kleinen logischen Sprung zu entschuldigen.
seit 2016
Mitgründerin und Gesellschafterin ArztMobil Hamburg (gUG), Ehrenamt
seit 2015
Leitung des Ärztlichen Dienstes in der Landesunterkunft für Asylbewerber,
Boostedt, Schleswig-Holstein
2008 - 2015
Assistenzärztin für Innere Medizin, Paracelsusklinik
Kaltenkirchen und Henstedt-Ulzburg
2000 - 2008
Freie Journalistin
1997 - 1999
Redakteurin bei „Max“, Verlagsgruppe Milchstrasse, Hamburg
1994 – 1997
Verschiedene Praktika und freie redaktionelle Mitarbeit im Printbereich
Dezember 2009 Verleihung des Titels eines Doktors der Medizin (magna cum laude)
der Medizinischen Fakultät der Universität Hamburg
Okt 2005
Beginn der Dissertation bei Prof. A. Schmoldt, Institut für Rechtsmedizin,
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (experimentelle Doktorarbeit)
Thema: Häufigkeit der neueren Hypno-Sedativa Zopiclon und
Zolpidem im Vergleich zu den klassischen Benzodiazepinen im
klinisch-toxikologischen Untersuchungsgut
November 2019
Weiterbildung Suchtmedizinische Grundversorgung,
Ärztekammer Schleswig-Holstein
Juni 2015
Facharzt-Prüfung Innere Medizin, Ärztekammer
Schleswig-Holstein
September 2011
Zusatzbezeichnung Notfallmedizin, Ärztekammer
Schleswig-Holstein
Okt 2001 – Okt 2007
Studium der Humanmedizin am
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf,
(1. – 6. Semester im Modellstudiengang Hamburg)
1994 - 1996 Fernstudiengang
„Public Relations“ am Potsdam-Kolleg für Wirtschaft und
Kultur in Berlin (Abschluss Public Relations-Beraterin DAPR)
1993 - 1994
Staatliche Fremdsprachenschule Hamburg (Abschluss
staatlich geprüfte Assistentin für Fremdsprachliches Sekretariat)
1989 - 1993
Studium Germanistik und Soziologie
an der Universität Hamburg (ohne Abschluss)
1980 - 1988
Gymnasium Neckargemünd (Abschluss Abitur)
01.10.2015 – 19.08.2016
Ausbildung als ‚Gesundheits- und Krankenpflegerin‘ im
Universitätsklinikum Gießen-Marburg (UKGM)
01.10.2019 - 30.08.2020
Atonaler Kinderkrankenhaus - Werkstudentin im Schlaflabor
01.03.2021 - 31.09.2021
Werkstudentin im Schlaflabor - Asklepios Klinikum Barmbek
01.10.2021 - 30.06.2022
Studentische Hilfskraft in der Gynäkologie/Geburtshilfe des
Amalie Sieveking Krankenhauses
03.10.2016 – 31.05.2017
Vorbereitungsjahr beim McDaniel College Budapest
04.09.2017 – 05.06.2019
Studium ‚Humanmedizin‘ an der Universität Pécs in Ungarn,
Ende 4. Semester, Abschluss „ersten Abschnitt der ärztlichen
Prüfung“ (Physikum)
Ab dem 16.09.2019
Fortsetzung des Studiums am Asklepios Campus Hamburg im 5. Semester (Ende: 07/2023)
Diplomarbeit; dr. med (HU): Onkologie bei Prof. Stang (Asklepios Klinikum Barmbek);
Thema: Potential and predictors for cure after radiofrequency
ablation for liver-limited colorectal metastases: long-term
results of a 20-year experience at a single center
PubMed Link: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35718675/
Ab dem 17.10.2022
Beginn Zahnmedizinstudium im 3. Fachsemester an der
Friedrich-Schiller-Universität Jena