Die Fluoreszensangiographie ist in aller Munde. Vor allem Perfusionsmessungen gehören vieler Orts zum Standard. Aber kann ich auch Tumormassen oder vielleicht auch Zellen sichtbar machen? Selektiv im besten Fall? Hierüber spreche ich mit Prof. Bruns.
Einen Vortrag auf einem chirurgischen Kongress zum ersten Mal zu halten, kann einschüchternd sein: erfahrene Kolleg:innen im Publikum, komplexe Themen und die eigene Aufregung im Nacken. In dieser Folge sprechen wir darüber, wie es ist, diesen Schritt zu gehen, wie man sich gut vorbereitet und was dabei hilft, die Nervosität in den Griff zu bekommen. Außerdem teilen wir Tipps für Struktur, Präsentation und den Umgang mit Fragen – und warum genau diese Erfahrung so wertvoll für die spätere Laufbahn ist.
Nach über 40 Jahren Chirurgie und 20 Jahren als Direktor der Chirurgischen Klinik des Universitätsklinikum Augsburg verläßt Prof. Matthias Anthuber diese Bühne. Neben seiner Tätigkeit als Chirurg und Klinikmanager hatte die Aus- und Weiterbildung des chirugischen Nachwuchs für ihn immer höchste Priorität. Grund genug hier einmal nachzufragen, was sein Konzept so erfolgreich gemacht hat und was wir für die Zukunft lernen können.
Wir besprechen unsere nächste seltene Erkrankung: der GIST! Obwohl diese Erkrankung per Definitionen selten ist, kommt sie einem doch recht häufig unter. Mit meinem Gast spreche ich über Diagnostik und Therapie, Fallstricke und ein paar chirurgische Tricks.
Die Achalasie ist scheinbar einfach zu diagnostizieren ... wenn man dran denkt ... und wird deshalb genauso oft übersehen bzw. recht spät entdeckt. Wir wollen ein bißchen aufklären: Frau Prof. Leers ist eine "der Institutionen" in Deutschland zu dem Thema, sowohl inhaltlich als auch mit ihrem Refluxzentrum. Wir besprechen, wie die Diagnostik funktioniert und wer dann wann und wie therapiert wird. Viel Spaß beim Zuhören.
Nationales Centrum für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC)
Leiter der Abteilung
Funktionelle Bildgebung in der Operativen Onkologie
Fetscherstraße 74/PF 64
01307 Dresden
Seit 2022 ist der Biochemiker Inhaber der Professur für funktionelle Bildgebung in der Operativen Onkologie an der Medizinischen Fakultät der TU Dresden und dem NCT/UCC Dresden. In seiner Forschung kommen kurzwelliges Infrarotlicht, fluoreszierende Farbstoffe und modernste Kameras zum Einsatz, um die Bildgebung in der Krebschirurgie mit einer neuartigen Methode zu revolutionieren. So könnte es zukünftig möglich sein, während einer Operation einzelne Krebszellen an Tumorrändern und in Lymphknoten zu erkennen. Denn: Schneidet die Chirurgin oder der Chirurg zu nah am Tumor, können Krebszellen im Körper verbleiben. Wird ein größerer Abstand gewählt, können wichtige umliegende Strukturen wie Nerven geschädigt werden.
Nach seiner akademischen Ausbildung in Hamburg arbeitete Prof. Bruns unter anderem am Massachusetts Institute of Technology (MIT), an der TU München und am Innovationscampus "Helmholtz Pioneer Campus" (HPC). Für sein wissenschaftliches Engagement wurde er mit dem Karl-Heinz Hölzer Award for Interdisciplinary Medical Research ausgezeichnet, erhielt einen Emmy Noether Grant und ist außerdem PI sowie Koordinator des deep tissue imaging grant der Chan-Zuckerberg-Initiative (CZI). Bis 2024 fungiert er als PI im BMBF-geförderten Konsortium BetterView.